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VIOR – Ein visionäres Produkt entsteht

“Am Anfang steht eine Vision, die den Impuls zur Innovation gibt”, erzählt Pascal Amacker, Creative Director bei RIBAG. „Bei VIOR war es die komplette Neuentwicklung einer ausgeklügelten Lichtlenkungstechnik“. Die Vision, mit nur einer Punktlichtquelle tiefstrahlendes, brillantes Direktlicht mit sanftem, deckenaufhellendem Indirektlicht zu kombinieren. Die Schaffung einer universellen Lichtlösung. Eine interdisziplinäre und herausfordernde Aufgabe für das Team der RIBAG.

„Mit unserem Anspruch, durch Licht Räume zu kultivieren und einzigartige Raumerlebnisse zu schaffen, setzen wir uns intensiv mit dem Bedürfnis des Menschen nach optimalem Licht auseinander. VIORs brillantes Direktlicht setzt klare Akzente. Oberflächen erscheinen besonders farbintensiv und glanzvoll. Die Öffnung des Raumes durch die indirekte Deckenbeleuchtung schafft eine besonders wohltuende und einzigartige Atmosphäre“, erklärt Andreas Richner, Geschäftsführer der RIBAG Licht AG.

Neben der gewünschten Lichtlenkungstechnik und der Lichtwirkung stand die formelle Anforderung, eine sinnliche und von Leichtigkeit geprägte Leuchte zu gestalten, die die Architektur optimal unterstützt. Mit einer klaren Formensprache, stimmigen Proportionen sowie höchster Präzision und Qualität in der Verarbeitung.

VIOR

Wie kann so viel Licht auf so kleinem Raum gelenkt werden?

RIBAG beteiligt sich seit Jahren aktiv an der interdisziplinären Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten. So begann die Entwicklungshase von VIOR mit einem Studierendenprojekt und einer Diplomarbeit. Dabei hat RIBAG die herausfordernde Aufgabe gestellt, die Kombination eines Deckenfluters mit einem Downlight zu entwickeln. Aus den anfänglichen Ergebnissen wurde eine Ideenpalette erarbeitet, bei welcher die Auseinandersetzung mit dem Thema Lichtlenkung im Fokus stand.

Eine Kooperation mit Bartenbach entsteht

Pascal Amacker testete die Lichtlenkung als erstes mit einer LED und einer Glaslinse sowie einfachen Reflektoren aus Materialien wie Karton und Aluminiumfolie. „Es entstanden bereits gute Resultate. Unsere Ansprüche waren aber höher als die Umsetzungsmöglichkeiten, die wir intern zu dieser Zeit zur Verfügung hatten. Also setzten wir zusammen mit dem Lichtforschungsunternehmen Bartenbach in einem ersten Schritt eine Potentialanalyse und eine Machbarkeitsstudie um - zur Eruierung, ob die Idee dieser speziellen Lichtlenkung physikalisch überhaupt funktioniert“, erzählt der Designer.

Making-of VIOR
Making-of VIOR

Nach einer ersten Kontaktaufnahme wurde die gewünschte Lichtcharakteristik an Bartenbach übersandt. „Das Lichtlabor Bartenbach verfügt über ein enormes Fachwissen im Bereich der Lichtforschung und Lichtsimulation und war deshalb für uns ein geeigneter Partner für dieses Projekt“, verrät Pascal Amacker. Die positive Rückmeldung der Ingenieure bei Bartenbach war die Freigabe für die nächsten Projektschritte.

Parallel zur Entwicklung der genauen Lichtlenkungstechnik wurde das Design der Leuchte VIOR ständig angepasst – zuerst in Bezug auf die Proportionen und Dimensionen, zum Testen genau benötigten Abstandes der Glasline zum Reflektor – gefolgt von der formellen Weiterentwicklung.

Während sich Bartenbach an die Entwicklung eines spezialisierten Reflektors machte, verfeinerte Pascal Amacker weiter die Form von VIOR: „Mit jeder Anpassung hat die Leuchte weiter gewonnen, es ging immer um das optimale Zusammenspiel zwischen Lichttechnik, Proportionen, Fertigungstechnik und dem gestalterischen Aussehen – um das natürliche Zusammenspiel von verschiedenen Bauteilchen in unterschiedlichen Materialisierungen - bis eine perfekte Symbiose entstand.“ Eine der Herausforderungen im Designprozess von VIOR waren die Schnittstellen der einzelnen Bauteile, welche besonders präzise sein müssen, damit die Lichtstrahlen immer genauso gelenkt werden wie gewünscht.

Making-of VIOR
Making-of VIOR

Entstanden ist eine aussergewöhnliche, zum Patent angemeldete Leuchte, mit ausgeklügelter Lichttechnik, welche mit einem einfachen Magnetsystem montiert werden kann. In einer Version für den Anschluss an den Wechselstrom, wie auch in einer Version zum Direktanschluss an das bestehende Gleichstromnetz.

Vorerst ist VIOR in den beiden Farbvarianten schwarz und weiss erhältlich. „Für mich ist VIOR ein Produkt mit viel Potential, ich habe noch diverse Variationsmöglichkeiten im Kopf“, verrät Pascal Amacker.

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