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cultivated

Mit unserem ausgeprägten Entwicklergeist und dem Flair für zeitloses Lichtdesign schaffen wir nachhaltige Lichtlösungen für Lebensräume. Wir verstehen uns als Treiber der konstanten Auseinandersetzung zwischen Licht, Raum und Mensch. Mit unserer Arbeit wollen wir Menschen inspirieren und Räume kultivieren, deshalb engagieren wir uns im kulturellen Bereich und fragen nach, wie Künstler mit dem Medium Licht arbeiten. Die daraus resultierenden Kooperationen stellen wir in unserem Magazin „cultivated“ sowie auf unserer Website vor.

Raum zu Schreiben

Für den Schweizer Schriftsteller Arno Camenisch leistet Licht einen massgebenden Beitrag zur Stimmung, die es braucht, um aus Gedanken Geschichten zu entwickeln. Der hohe Stellenwert, den er dem Licht während seiner kreativen Arbeit zuschreibt, verbindet ihn mit RIBAG. Beim Treffen im Solothurner Stadttheater liess sich der Autor von der Leuchtenneuheit VIOR in Szene setzen.

Arno Camenisch

Wer Geschichten gut erzählt, transportiert Stimmungen. Arno Camenisch ist ein erfolgreicher Schweizer Schriftsteller, der es versteht, mit geschickt aneinandergereihten Worten Atmosphären zu erzeugen. Dank seinem bildlichen Stil werden seine Erzählungen lebendig – oft nutzt er ausgewählte Lichtszenarien, um seinen Worten Nachhaltigkeit zu verleihen. Im Spotlicht des Solothurner Stadttheaters spricht er über die Rolle des Lichts beim und fürs Schreiben.

«Licht bedeutet Leben.» Arno Camenisch liebt das Licht am frühen Morgen oder Abend, wenn die Sonne tief steht und Schatten wirft. So geniesst er jeden Tag, an dem er in den Bergen erwacht. Der Wortkünstler kommt aus Tavanasa in Graubünden, das im Winter im Schatten liegt. Vielleicht deshalb arbeitet er gerne bei Regen oder auch nachts, «die Nacht hat eine eigenartig schöne Stille». Für Camenisch bedeutet Licht auch Leichtigkeit, die er zum Arbeiten braucht: «Das Licht hat einen unheimlichen Einfluss auf das Gemüt und die Gemütslage, das ist beim Schreiben für mich wesentlich.»

Durchleuchtet
Wenn der Bündner Geschichten kreiert, arbeitet er mit Stimmungen. «Es geht immer auch um die Frage, wie ich eine Szene oder ein Thema beleuchte, also Licht in die Geschichten bringe.» Camenisch schreibt sehr visuell, erst über die richtigen Lichtverhältnisse im Text wird die gewünschte Atmosphäre erzeugt, ein Gefühl entsteht. Und wenn die einzelnen Worte bereits aus dem Gedächtnis verschwunden sind, erinnern sich die Lesenden genau daran, an dieses Gefühl.

Beleuchtet
Arno liest seine Geschichten gerne auf der Bühne vor Publikum während seiner Lesetourneen. «Das Licht ist auf der Bühne extrem wichtig, es schafft einen Fokus und auch eine Intimität.» Während der ganzen Lesung bleibt die Beleuchtung dieselbe, um nicht mit dem Wort zu konkurrieren, das dabei im Fokus steht. «Am liebsten arbeite ich mit weissem Licht, mit Spots, das Gesicht muss gut ausgeleuchtet sein, damit der ganze Ausdruck zum Tragen kommt.»

Erleuchtet
Arno Camenisch braucht das Licht – für die Gedanken, die Atmosphäre, die Bühne und vor allem für das Arbeiten. Sein Atelier zu Hause ist immer hell ausgeleuchtet: «Ich schreibe alle meine Bücher immer am gleichen Tisch, auf dem gleichen Stuhl, ich sitze am gleichen Ort, und das Licht ist stets das gleiche. Einzig die Jahre ziehen vorbei.»

Künstlerporträt Arno Camenisch

Das Spiel mit der Sprache, das spannende Vermischen von Hochdeutsch, Bündner Dialekt und Rätoromanisch, ist sein Markenzeichen: Arno Camenisch, 1978 in Tavanasa im Kanton Graubünden geboren, ist einer der bekanntesten zeitgenössischen Autoren der Schweiz. Seine Texte werden in über 20 Sprachen übersetzt, seine Lesungen führen ihn von Hongkong über Moskau bis nach New York. Das erste Buch, «ernesto ed autras manzegnas», ist 2005 erschienen, danach folgen acht weitere Romane auf Romanisch oder Deutsch.

Arno Camenisch
Arno Camenisch

Arno wird mit diversen Literatur- und Kulturpreisen ausgezeichnet, so erhält er 2012 den Schweizer Literaturpreis oder 2015 den deutschen Förderpreis für Komische Literatur. 2018 kommt der Roman «Der letzte Schnee» in die Geschäfte – und wird hochgelobt. Arno Camenisch erzählt in seinem neuesten Werk vom Verschwinden und vom Übrigbleiben. Vor allem seine melancholisch-humorvolle Erzählweise, das Schwanken zwischen Komik und Tragik, wird dabei gerühmt.

arnocamenisch.ch

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